Unser kynologischer Lebenslauf

 

 

Schon seit unserer Kindheit begleiten Hunde unser Leben, wir hatten zu Hause einen Mittelschnauzer, später kam noch ein Langhaardackel dazu. Bei meinen Mann lebte ein Collie und später auch noch ein Deutscher Schäferhund. Doch mein Traum war ein großer, möglichst schwarzer, langhaariger Hund. Dieser Traum sollte sich im Oktober 1985 erfüllen als wir uns nur mal ganz unverbindlich einen Wurf Neufundländer Welpen anschauten. Es kam, wie sollte es auch anders sein, dass wir einige Tage später unseren ersten Neufundländer „Igor von der Ebenhöhe“ bei Familie Hillesheim abholten und mit ihm nahm dann alles seinen Lauf. Wir wurden  Mitglied im ADKN besuchten Ausstellungen und es entwickelten sich wunderbare Freundschaften die zum Teil heute noch bestehen. Im Dezember 1988 zog dann „Emil vom Saaleck“ ein brauner Rüde von Familie Kerzinger bei uns ein. Als Igor 1996 im Alter von knapp 11 Jahren eingeschläfert werden musste, war klar, dass wir keinen Neufundländer mehr haben wollten, denn die Beziehung zu diesem Rüden war besonders für mich einzigartig. Nachdem Emil 1998 starb, nahmen wir Cliff, einen ca. 4 jährigen Altdeutschen Hütehund aus dem Tierheim bei uns auf. Cliff zeigte sich sehr aggressiv fremden Menschen wie auch Hunden gegenüber und die ganze Familie vermisste das ruhige und unkomplizierte Wesen eines Neufundländers. Durch Familie Kühnl kamen wir dann zu „Ephigenie vom Fichtelgebirge“ einer erwachsenen Hündin die wir im Mai 2000 in Sachsen abholten. Da Ephigenie bereits durch mehrere Hände gegangen war und auch einige Zeit in einem Tierheim verbracht hatte, war sie in einem nicht besonders guten körperlichen und seelischen Zustand, doch mit Hilfe eines Hundpsychologen und viel Training zeigte sie nach etwa 6 Monaten alle Charaktereigenschaften eines Neufundländers und so entschlossen wir uns zur Erhaltung dieser edlen Rasse beizutragen und beantragte für den Zwingernamen „vom Oberen Perftal“ Zwingerschutz, der vom ADKN im Februar 2001 genehmigt wurde. Ephigenie bescherte uns im Mai 2001 den A-Wurf und im Mai 2002 den B-Wurf. Aus dem A-Wurf behielten wir Anuschka, durch sie kam ich dann zur Arbeit auf dem Hundeplatz und wurde Mitglied im HSV-Breidenbach. Mit Erfolg bestand Anuschka 2003 im dhv die Begleithundprüfung und den Wesenstest und ich legte den geforderten Sachkundenachweis ab. Während dieser Zeit konnte ich wertvolle Erfahrungen in Sachen Erziehung und Ausbildung sammeln und es macht mir sehr viel Freude diese frischgebackenen Hundebesitzern in Welpen- und Junghundekursen weiterzugeben die ich zusammen mit einer Tierärztin einmal wöchentlich leite.

Seit 2005 bin ich stellvertretende Landegruppenleiterin der ADKN-Landesgruppe Hessen und im Oktober 2006 legte ich vor dem den Zuchtausschuss des ERZ meine Zuchtwartprüfung für Neufundländer und Landseer ab. Zusätzlich besuchen mein Mann und ich mehrmals jährlich Seminare um unsere Kenntnisse zu vertiefen und das Wissen das wir daraus mitnehmen können in unsere Zucht einfliesen zu lassen.

Für unsere Neufundländer wünsche ich mir von allen Züchtern weiterhin eine Zucht auf verantwortungsbewusster Basis, die zur Erhaltung der Rasse mit ihren rassetypischen Merkmalen dient, aber niemals zur unüberschaubaren Vermehrung von Hunden werden darf.

 


Igor mit Frauchen

Kimba mit Katharina


Dunja mit Frauchen


Eliza mit Herrchen